Auch in der Roboterentwicklung ist die Zeit der Kooperation gekommen. Und in diesem Fall könnten sich die Wissenschaftler von nichts anderem inspirieren lassen als … der Biologie. Denn wer kennt die Regeln der Zusammenarbeit besser als die Natur?
Lernen, zusammenzuarbeiten
Sie ließen sich von der biologischen Morphogenese inspirieren und entwickelten auf dieser Grundlage einen Algorithmus zur Selbstorganisation. Sie oder ein Wissenschaftlerteam der University of Surrey. Diese Entdeckung ermöglicht es vermutlich, in Zukunft Robotermodelle zu entwickeln, die miteinander kooperieren können. Im Gespräch mit der Website techxplore.com, sagte einer der Professoren über das Dokument, in dem er den gesamten Ablauf der Studie beschrieb: vom Beginn bis hin zur Selbstorganisation kollektiver Systeme, etwa von Roboterschwärmen. Der neue Algorithmus ermöglicht Robotern eine klare, kontrollierte, vorhersehbare und geführte Zusammenarbeit.

Quelle: techxplore.com
Das ändert jedoch nichts daran, dass es in diesem Bereich immer mehr Einschränkungen gibt, die unter anderem mit den Regeln für die Generierung eines bestimmten Verhaltensmodells durch eine Gruppe zusammenhängen. Hier entstand die Idee, sich von biologischen Molekülen inspirieren zu lassen, bei denen Zellen sich durch die sogenannte morphologische Entwicklung selbstständig in die richtige oder eine zuvor festgelegte Richtung steuern können. Mithilfe eines Gradienten ist es Wissenschaftlern dank KI gelungen, dieses Muster des Zellverhaltens in Robotern nachzubilden.
Wie kann uns dieses System helfen?
Ein von Wissenschaftlern der University of Surrey entwickelter Algorithmus könnte es Robotern in Zukunft ermöglichen, besser zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass Schwierigere Aufgaben werden besser und effizienter erledigt. Dies ist auch in Situationen hilfreich, in denen die Mensch-Roboter-Beziehung die Hauptgrundlage ist. Und obwohl sich der Bio-Algorithmus noch in der Testphase befindet und noch nicht unter realen Bedingungen erprobt wurde, lohnt es sich, die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Wissenschaftler planen bereits, diese Methode für Zwecke wie die Reinigung der Umwelt oder die Suche nach Lecks gefährlicher Gase einzusetzen. Und das ist, wie wir wissen, jetzt nützliches und aktuelles Wissen, denn leider ist es um die Umwelt derzeit nicht zum Besten bestellt.
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